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Deutsch

Adverbien, Goethe oder Schlüsselkompetenzen?!

Was lernen die Schüler eigentlich im Fach Deutsch? Die Frage ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Der moderne Deutschunterricht in der Schule hat sich verändert. Es geht nicht mehr nur allein um Adverbien oder um Goethe. „Im Zentrum des Deutschunterrichts“, so der Brandenburgische Rahmenlehrplan, „steht die sprachliche Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler. Dazu gehören Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, Wissen über ihre Welt zugewinnen, es zu verarbeiten, anderen mitzuteilen und kritisch zu reflektieren.“

 

Was heißt das konkret für den Deutschunterricht am Vicco-von-Bülow-Gymnasium?

Wir wollen den Schülern zentrale Kompetenzen rund um Sprache, Textverstehen, Kommunikation und Kulturentwicklungen vermitteln. Kompetenzen, die sie dabei unterstützen, ihre kulturelle Tradition zu verstehen und die kommunikativen Herausforderungen des modernen Lebens zu meistern.

Kompetenzen

Dazu gehören natürlich auch die klassischen Schreibkompetenzen: Wie schreibe ich ein Wort richtig? Wann setzt man wo ein Komma? Oder wie verbessere ich meinen Schreibstil? Wichtig sind aber auch grundlegende Lese- und Textkompetenzen: Wie erkenne ich die Kernaussage eines Textes? Wie unterscheide ich wichtige von unwichtigen Informationen? Wie baue ich eine überzeugende Argumentation auf? Oder wie gehe ich kompetent und kritisch mit modernen Medien um (z.B. Kommunikation im Internet). In der Oberstufe stehen dann kulturgeschichtliche Verstehenskompetenzen im Mittelpunkt. Die Schüler sollen literaturgeschichtliche Entwicklungszusammenhänge von der Aufklärung über die Literatur um 1900 bis in die Gegenwart erkennen. Sie sollen zeittypische Antworten auf die großen Fragen der Menschheit kennen lernen und sich mit ihnen und ihrer Bedeutung für die eigene Lebenswelt auseinandersetzen.

Methoden

Wichtig ist uns eine abwechslungsreiche Balance zwischen analytischen und kreativ-produktiven Lernabschnitten. Die Schüler sollen lernen, präzise Textanalysen und systematisch aufgebaute Erörterungen anzufertigen. Sie sollen sich aber auch mit ihren eigenen Erfahrungen und lebensweltlichen Interessen in den Unterricht einbringen. Dies, indem sie zum Beispiel Geschichten szenisch nachspielen, sich durch handlungs- und produktionsorientierte Schreibformen mit fremden Lebens- und Denkweisen auseinandersetzen oder mit neuen Ausdrucksformen experimentieren.

 

Der besondere Reiz des Faches: Vielfalt = Herausforderung + Begeisterung

Diese Vielfalt der Inhalte, Methoden und Kompetenzen stellt natürlich hohe Anforderungen an die Lehrer und an die Schüler. Aber sie macht auch den besonderen Reiz des Faches aus. Guter Deutschunterricht – davon sind wir überzeugt – kann abwechslungsreich, spannend und sehr aktuell sein. Und er bietet die Chance, Schüler zu begeistern und ihre Lust am eigenständigen Erkennen und Verstehen zu fördern.

Diese Chancen zu nutzen, ist das erklärte Ziel des Deutschunterrichts am Neuen Gymnasium Falkensee. Wir wollen einen inhaltlich kompetenten und didaktisch abwechslungsreichen Unterricht anbieten. Wir wollen aber auch unsere eigene Leidenschaft für das Fach nutzen, um das Interesse der Schüler an Sprache, Kommunikation und Literatur zu wecken und sie zu eigenständigen Fragestellungen, zu individuellen Antworten und zu einem verantwortungsvoll-kritischen Umgang mit anderen Meinungen und Perspektiven zu ermutigen. 

Wir glauben, dass ein guter Deutschunterricht junge Menschen dabei unterstützen kann und soll, sich aktiv und selbstbewusst am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Und wir glauben, dass Text-, Argumentations- und Verstehens-Kompetenzen zu den Schlüsselqualifikationen der modernen Berufswelt gehören.

 

Teilnahme an Wettbewerben

Viele Schülerinnen und Schüler kennen die Vorlesewettbewerbe bereits aus der Grundschulzeit. Wir haben diese Tradition an unserer Schule fortgesetzt und ermitteln in jedem Schuljahr unsere Klassenbesten in den Jahrgängen 7 und 8. Im Schulfinale treten dann die besten Vorleserinnen und Vorleser gegeneinander an.

 

Schuljahr 2010/2011:

Nach einem spannenden Wettbewerb im Schulfinale stand Maria Rath als Siegerin des Schuljahres 2010/11 fest. Sie konnte am Ende die Jury aus Schülern, Eltern und Lehrern  überzeugen und gewann mit knappem Vorsprung. Im „Kleist-Jahr“ lasen die Nominierten beider Jahrgangsstufen unbekannte und nicht ganz einfache Texte dieses berühmten Brandenburgers vor. Im zweiten Teil des Wettbewerbs wurden zumeist Auszüge aus Jugendbüchern, Krimis und Romanen präsentiert, die uns zumeist an phantastische Orte führten. Interessant waren in diesem Kürteil aber auch die ausgewählten Gedichte und selbst geschriebenen Texte.

 

Schuljahr 2013/2014:

 

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Die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer in Deutsch sind Herr Dr. Kusch (De/Ge), Frau Bullerjahn (De/Mu), Frau Dopichei (De/En), Frau Mundel (De/En), Frau Starke (De/Sp/LER), Frau Böckmann (De/Bio/Darstellen und Gestalten), Frau Kremer (De/Spa), Frau Karkhof (De/Bio), Frau Gehr (De/PB/Spa), Frau Kluchert (De/Ge) und Frau Marquardt (De/Bio)